Blogger-Safari South / Muizenberg, Simon’s Town, Pinguine und das Kap!

Mai 25, 2012 − by Camilla − in Lifestyle − No Comments

Nachdem wir ja am ersten Tag in Cape Town unterwegs waren und einen wundervollen Sundowner auf dem Signal Hill hatten, hielt der zweite Tag ein riesiges Naturschauspiel für uns bereit. Mit unserem kleinen Mini-Corso (VERDAMMT, ICH WILL DIESES AUTO WIEDERHABEN!) machten wir uns auf den Weg nach Simon’s Town und zu einem Date mit den Pinguinen. Auf dem Weg dahin hielten wir an einer malerischen kleinen Bucht an, die wohl eines der beliebtesten Postkartenmotive Südafrikas ist. Ein kleiner Strand, direkt an Bahngleisen neben dem Muizenberg. Ein kleiner künstlich angelegter Pool, dazu bunte Strandhäuser und ein raues Meer, dass die Gischt in die Höhe schlägt. Was mich ein wenig erstaunte war die Tatsache, dass der ganze Strand voll war von Muscheln. Riesige Miesmuschel-Hüllen wurden angespült und wagte man sich ein wenig weiter auf die Felsen nach vorne, sah man, dass im Grunde die halbe Küste voller Muschelbewachs ist. Man hätte also direkt ins Wasser springen und sich das Abendessen von den Felsen kratzen können. Als ich unseren Guide Craig darauf ansprach erzählt er uns, dass man sich ganz einfach eine Permission bei der Post dafür kaufen kann. Diese Permission kostet rund 100 Rand (=10 Euro) und erlaubt einem für insgesamt 30 Tage täglich 50 Muscheln zu “ernten”. So eine Permission kann man sich auch ganz einfach für Austern under andere Meereswesen besorgen. Für uns Europäer quasi ein Ding der Unmöglichkeit. (Wird direkt vermerkt für den nächsten Besuch!) Das ist, als würde ich kurz mal bei der Post eine Erlaubnis fürs Parken im Halteverbot erwirken. Undenkbar, wenn man mit der deutschen Bürokratie aufgewachsen ist. Aber in Südafrika drehen sich die Räder halt etwas anders als bei uns…

Simons Town / Südafrika

Simons Town / Südafrika

Simons Town / Südafrika

Simons Town / Südafrika

Simons Town / Südafrika

Simons Town / Südafrika

Nach unserem kleinen Stopp ging es direkt weiter nach Simon’s Town um den dort lebenden Pinguinen “Guten Tag” zu sagen. Allesamt haben wir uns einen Kullerkeks gefreut diese kleinen lustigen Tieren im Frack in freier Natur zu beobachten.

Simons Town / Südafrika

Simons Town / Südafrika

Simons Town / Südafrika

Doch auch dieser erfreuliche Besuch war nur Befristet, denn wir hatten noch einiges an Strecke zu fahren um ans Kap der guten Hoffnung zu gelangen. By the way: Früher war der Name “Kap des Sturmes”, da der Leuchturm hoch oben auf der Klippe aufgrund der Stürme und der starken Nebel nicht sichtwar war und so viele Schiffe an den Felsen zerschellt sind. Es wurde aber ein neuer, tiefer liegender Leuchturm gebaut und um das Image aufzupolieren wurde es unbenannt in das “Kap der guten Hoffnung”. Klingt ja auch viel schöner. Jedenfalls konnten wir am eigenen Leib erfahren, warum das Kap einst einen anderen Namen trug und die Wellen wurden mit einer solchen Wucht an die Felsen geschlagen, dass die Gischt sicherlich 10 Meter hoch schlug. Das Kap hätte sich also kaum von einer besseren Seite zeigen können und man musste sich sich einfach eine Weile auf die Felsen setzen und das Naturspektakel in seinem vollen Umfang auf einen wirken lassen.

Kap der guten Hoffnung

Kap der guten Hoffnung

Kap der guten Hoffnung

Kap der guten Hoffnung

Kap der guten HoffnungBildschirmfoto 2012-05-23 um 19.46.35

Kap der guten Hoffnung

Kap der guten Hoffnung

Abends ging es für uns weiter in das, aus meiner Sicht, tollste Restaurant des gesamten Trips: ins Tintswalo. Da wurde auch schon der Bachelor gedreht, was Angela, die insgeheim auf Trash-TV steht, mehrfach (SEHR OFT!) erwähnt hatte. Aber das hat einen komplett eigenen Post verdient…





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